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Cruciatus

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Der Cruciatus-Fluch (lat. cruciare = martern, quälen) unterzieht das Zauberopfer einer magischen mehr oder minder unerträglichen Folter. Er gehört zu den drei sogenannten unverzeihlichen Flüchen, deren Anwendung mit lebenslänglicher Haft in Askaban bestraft wird.

Die Ausführung scheint einfach zu sein: Man richtet seinen Zauberstab auf ein Opfer und spricht Crucio, sofort windet sich das Opfer unter fürchterlichen Schmerzen und Qualen, die erst aufhören, wenn der Zauberstab gesenkt wird. Allerdings erfordert der Folterzauber mehr als gerechten Zorn. Nur wer seinem Folteropfer wirklich Qualen zufügen will und sadistische Freude daran hat, es leiden zu sehen, bringt die "Richtige" magische Energie für einen gelungenen Folterfluch zustande.

Inhaltsverzeichnis

Auswirkungen für die Opfer

Die Gefolterten sind nach der Qual geschwächt, haben aber normalerweise keine sichtbaren Verletzungen[1] Die zugefügten Schmerzen selbst können bei intensiver und langer Fluchfolter das Opfer aber um den Verstand bringen, wie dies im Fall von Nevilles Eltern, Alice und Frank Longbottom geschehen ist.

Cruciatusfluch im Unterricht

  • Obwohl die Anwendung unverzeihlicher Flüche illegal ist und diese nicht zum Zauberunterricht gehören, ordnet Dumbledore im Schuljahr 1994/95 an, dass seine Schützlinge auf die Wirkweise dieser schlimmen Zauber im Unterricht für Verteidigung gegen die dunklen Künste vorbereitet werden. Deshalb demonstriert der vermeintliche Professor Moody[2] in Harrys Klasse im vierten Schuljahr die Wirkung der drei unverzeihlichen Flüche anhand von drei magisch vergrößerten Spinnen. Ziel ist dabei lediglich, zu zeigen wie dieser Fluch geschieht, Abwehrmöglichkeiten dagegen gibt es für Getroffene nicht.
  • Während des Schuljahrs 1997/98 wird in Hogwarts die Anwendung Schwarzer Magie selbst gelehrt, statt wie bisher nur die Verteidigung dagegen. Im Verlauf dieser Zeit wird auch der Folterfluch gelehrt und praktisch eingeübt.

Anwendungen

  • Lord Voldemort verwendet diesen Fluch gerne, um seine Todesser und andere Zauberer zu disziplinieren. Die magische Foltermethode wird auch von Voldemort und einigen Todessern häufig genutzt, um Gefangenen gewünschte Informationen abzuzwingen.
  • Während des Schuljahrs 1997/98 wird auf Anordnung der für Strafmaßnahmen zuständigen Professoren Alecto und Amycus Carrow der Cruciatus-Fluch gegen Schüler als Strafe eingesetzt, dabei müssen Schüler auch selbst als Folterknechte gegen Mitschüler mitmachen.


Harrys eigene Anwendungen

Harry schleudert diesen Fluch mehrfach Gegnern entgegen, wenn er abgrundtief verletzt ist, und ihnen am liebsten das Schlimmste antun würde. Allerdings verpufft meistens die Wirkung seiner Folterflüche

  • in HP V/36, weil er nicht die richtige bösartige Energie, sondern bloß einen verzweifelten Zorn gegen Bellatrix Lestrange empfindet, die eben Sirius getötet hat.
  • in HP VI/27, weil Severus Snape den Zauber rechtzeitig abblockt.
  • in HP VII/30 führt Harry dagegen wutentbrannt einen Cruciatus-Fluch mit schmerzhaften Folgen aus, um Amycus Carrow heimzuzahlen, dass er Schüler quält und Professor McGonagall dafür bespuckt, dass sie sich für die Schüler einsetzt.

Dass Harry tatsächlich einen der Unverzeihlichen Flüche anwendet, erklärt Joanne K. Rowling in einem Interview damit, dass er eben kein Heiliger sei, sondern angesichts solch übler Praktiken ausgerastet ist. [3]

Anmerkungen

  1. In HP VII/29 wird allerdings gezeigt, dass Neville und Seamus Gesichtsnarben infolge der üblen neuen Bestrafungsmethoden haben, zu denen auch der Folterfluch gehört. Es ist unklar, ob ihre Narben auf andere zusätzliche Strafmaßnahmen zurückzuführen sind, oder ob der hier beschriebene Folterfluch auch äußerlich sichtbare Verletzungen hinterlassen kann.
  2. Wie sich erst am Ende des Schuljahrs herausstellt, wird die Rolle des vorgesehenen Verteidigungslehrers Moody seit dessen Amtsantritt von dem Todesser Bartemius Crouch jr. gespielt, der die Rolle täuschend echt verkörpert.
  3. s. Life Chat am 30.07.07
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